Provisional business plan

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1 Titel und thematischer Aufgabenbereich

1.1 Titel

1.1.1 Title

Deutsch: Sicherheit von Maschinen

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English: Safety of machinery

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1.2 Thematischer Aufgabenbereich

1.2.1 Scope

Deutsch:

Normung auf dem Gebiet der allgemeinen Grundsätze für die Sicherheit von Maschinen unter Einbeziehung von Sicherheitsanforderungen, Terminologie, Abmessungen, Ausführung, Bearbeitungsgenauigkeiten, Bedienung, Prüfungen und Abnahmebedingungen.

Dazu zählen, z.B.

- Holzbearbeitungsmaschinen,

- Metallbearbeitungsmaschinen,

- Hütten- und Walzwerkseinrichtungen,

- Thermoprozesstechnik,

- Gießereimaschinen,

- Kunststoff- und Gummimaschinen,

- Papiermaschinen,

- Schuh- und Ledermaschinen,

- Nahrungsmittelmaschinen sowie

- deren unterstützenden Anlagen wie z. B. Absauganlagen.

Für folgende Aufgabengebiete ist das Komitee u.a. beratend tätig:

- Kompressoren und Drucklufttechnik,

- Lufttechnik,

- Pumpentechnik,

- Bau- und Baustoffmaschinen,

- Vakuumtechnik,

- Bergbaumaschinen,

- Landtechnik,

- Reinigungstechnik,

- Verpackungsmaschinen,

- Fördertechnik,

- Wäscherei- und Textilreinigungsmaschinen,

- Industrielle Automation und Integration,

- Aufzüge, Fahrtreppen, Fahrsteige,

- Antriebstechnik,

- Fluidtechnik,

- Wägetechnik,

- Robotik sowie

- Anforderungen an elektrotechnische Sicherheitsanforderungen für Maschinen sowie deren Regel- und Steuergeräte.

English:

Standardization in the field of general safety principles for machinery, including safety requirements, terminology, dimensions, design, machining accuracy, operation, testing and acceptance conditions.

This includes, e.g.

- Woodworking machinery,

- Metalworking machinery,

- Equipments for making and shaping of metals,

- Thermo process technology,

- Foundry machines

- Plastic and rubber machinery,

- Paper machinery,

- Shoe and leather machinery,

- Food processing machinery as well as

- their supporting facilities e.g. extraction systems.

The committee advises among other on the following areas:

- Compressors and compressed air technology,

- Air technology,

- Pumping technology,

- Construction and building material machinery,

- Vacuum Technology,

- Mining equipment,

- Agricultural equipment,

- Cleaning technology,

- Packaging machinery,

- Materials handling,

- Laundry and dry cleaning machinery,

- Industrial Automation and Integration,

- Lifts, escalators, moving walks,

- Drive engineering,

- Fluid Power,

- Weighing equipment,

- Robotics as well as,

- Requirements for electrical safety requirements for machines and their control and regulating devices.

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2 Markt, Umfeld und Ziele des Workshops

2.1 Marktsituation

2.1.1 Grundsätzliche Informationen über den Markt

Der Markt für Maschinen und Anlagen (inklusive verkettete Maschinen) ist sowohl Nachfrage- als auch Angebotsseitig durch starke Konkurrenz gekennzeichnet.

Vom internationalen und europäischen Komitee für Normung (ISO und CEN) werden Normen ausgearbeitet, welche die Maschinenrichtlinie (MRL) unterstützen und harmonisieren. Das bedeutet, dass die grundlegenden und wichtigen Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen, welche in der Direktive gelistet sind, eingehalten werden müssen.

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2.1.2 Interessensträger des Themas

Die wesentlichen Nutzanwender der für den Bereich des Komitee 270 geschaffenen ÖNORMEN sind:

- Hersteller/Inverkehrbringer/Betreiber von Maschinen/Anlagen;

- Planer, Konstrukteure, Produktentwickler;

- Interessensvertretungen und Verbände der Wirtschaft und ArbeitnehmerInnen;

- Behörden;

- Unfallverhütungsstellen;

- Prüfstellen, Sachverständige und Ingenieurbüros;

- Forschung und Entwicklung

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2.1.3 Marktstruktur

Siehe II.1.1.

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2.1.4 Europäische und internationale Perspektiven

Durch die Schaffung von Normen für diese Bereiche, kann ein hoher internationaler Sicherheitsstandard erreicht werden. Dabei wird der hohe Automatisierungsgrad berücksichtigt.

Einheitliche Normen werden angestrebt, um im internationalen Markt wettbewerbsfähig zu sein. Dies gilt auch für den Arbeitsbereich dieses Komitees. Darüber hinaus bleiben trotzdem einige Teilbereiche bestehen, die national zu regeln sind.

Im Wesentlichen wird die Normungstätigkeit im gesamten Aufgabenbereich des Komitee 270 auf internationaler Ebene bei ISO durchgeführt. Die Umsetzung auf europäischer Ebene erfolgt über das Vienna Agreement. Spezielle Themen wie z.B. sicherheitsrelevante Aspekte einzelner Produkte werden aufgrund des hohen europäischen Sicherheitsstandards z.T. nur auf europäischer Ebene genormt.

Mit der zunehmenden Globalisierung von Produktion und Handel ist die Umsetzung von EU-Richtlinien bzw. die Anwendung von europäischen Normen von immer größerer Bedeutung um die Sicherheitsziele einerseits und Qualitätsstandards andererseits sicherzustellen.

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2.2 Rahmenbedingungen

2.2.1 Politische Faktoren

Die rechtzeitige Berücksichtigung bzw. Einhaltung von sicherheitstechnischen Anforderungen bei Planungs- und Gestaltungsprozessen hilft das Verletzungsrisiko von ArbeitnehmerInnen zu senken.

Erfolgreiche nationale Normungstätigkeit trägt wesentlich dazu bei, auch internationale Standards zu setzen und die erfolgreiche österreichische Ingenieurtradition auf diesen Gebieten fortzusetzen.

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2.2.2 Wirtschaftliche Faktoren

Normung dient zur Sicherung einer definierten Qualität und gewährleistet den Einsatz der im Aufgabenbereich angegebenen Maschinenelemente sowie deren wirtschaftlichem und schonendem Gebrauch.

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2.2.3 Gesellschaftliche Faktoren

Durch die Einhaltung der wesentlichen Sicherheitsanforderungen der Maschinenrichtlinie wurde bereits eine deutliche Reduktion von Unfällen erreicht. Dieser Effekt ist durch den Export europäischer Maschinen auf dem Weltmarkt weltweit zu beobachten. Normen stellen hier eine besondere Hilfe dar, da sie Definitionen anerkannter Regeln der Technik darlegen, welche den Umgang mit Maschinen und Anlagen für Mensch, Natur und Umwelt festlegen.

Die Globalisierung der Wirtschaft sowie die rasante Entwicklung von Technologie und Kommunikation verändern die Rahmenbedingungen für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz bei der Arbeit.

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2.2.4 Technische Faktoren

Durch den Einsatz neuer Technologien (z. B. Prozessortechnik, Web- und Cloud Applikationen) ergeben sich neue Möglichkeiten für die Gestaltung und Ausführung von Maschinen und Anlagen.

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2.2.5 Rechtliche Faktoren

Die wesentliche Rechtsvorschrift im diesem Bereich ist die Maschinen-Sicherheitsverordnung 2010 (MSV 2010).

Letztlich sind die vorhandenen Sicherheitsbestimmungen auch für Versicherungsgesellschaften von großem Interesse, da Schadenersatzforderungen an Versicherungsgesellschaften von der Einhaltung der anerkannten Regeln der Technik abhängig sind.

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2.2.6 Europäische und internationale Faktoren

Um den freien Warenverkehr in Europa zu verwirklichen und technische Handelshemmnisse abzubauen wurden vom Europäischen Parlament und Rat mehrere Europäische Richtlinien, die dem so genannten "New legal framework" bzw. dem „New Approach“ folgen, verabschiedet. Diese Richtlinien regeln die Erfordernisse für die Sicherheit von Geräten und Maschinen zur bestimmungsgemäßen Verwendung, soweit sie das Inverkehrbringen und die Inbetriebnahme in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaften betreffen. Dadurch wird dieser Markt, insbesondere für Hersteller aus den Drittländern, noch interessanter, da diese Hersteller nicht unterschiedliche nationale Regelungen für jedes einzelne Mitgliedsland einzuhalten haben.

Für all diese Richtlinien wurden und werden Europäische und Internationale Normen erstellt. Durch aktives Mitwirken in den entsprechenden europäischen und internationalen Gremien können nationale Bedürfnisse oder Anforderungen in die Normungsarbeit einfließen.

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2.3 Zielsetzungen des Workshops

2.3.1 Strategie zur Zielerreichung

Durch eine aktive Mitarbeit in Europäischen Gremien (CEN) und Internationalen Gremien (ISO) können Veränderungen für die Österreichischen Stakeholder frühzeitig erkannt und deren Interessen auch dementsprechend vertreten werden.

- Zusammenarbeit mit ausländischen Normenorganisationen (z.B. deutschsprachige Koordinierung über D-A-CH: Deutschland, Österreich, Schweiz);

- Zusammenarbeit auf europäischer Ebene (CEN);

- Zusammenarbeit auf internationaler Ebene (ISO);

- Zusammenarbeit an Schnittstellen mit dem ÖVE (Korrespondierend mit CEN-CENELEC und IEC);

- Rechtzeitige Abhaltung von Abstimmungen des Komitees und seiner Arbeitsgruppen zwecks Einhaltung der terminlich vorgegebenen Zieldaten (CEN, ISO) zu termingerechter Erledigung anstehender Arbeiten sowie Schaffung neuer bzw. Aktivierung bestehender Arbeitsgruppen;

- Sicherstellung personeller Ressourcen.

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2.3.2 Risikoanalyse

Durch die breite und sehr intensive Normungstätigkeit der europäischen bzw. internationalen Gremien in den Bereichen z.B.

- CEN/TC 114, Safety of machinery

- CEN/TC 142, Woodworking machines – Safety

- CEN/TC 143, Machine tools – Safety

- CEN/TC 145, Plastics and rubber machines

- CEN/TC 153, Machinery intended for use with foodstuffs and feed

- CEN/TC 186, Industrial thermoprocessing – Safety

- CEN/TC 196, Mining machinery and equipment – Safety

- CEN/TC 198, Printing and paper machinery – Safety

- CEN/TC 202, Foundry machinery

- CEN/TC 271, Surface treatment equipment – Safety

- CEN/TC 313, Centrifuges - Safety requirements

- CEN/TC 397, Baling presses - Safety requirements

- ISO/TC 39, Machine tools

- ISO/TC 148, Sewing machines 

- ISO/TC 199, Safety of machinery

- ISO/TC 244, Industrial furnaces and associated processing equipment

- ISO/TC 270, Plastic and rubber machines

- ISO/TC 293, Feed machinery

- ISO/TC 306, Foundry machinery

ist ein hoher Zeitaufwand für die aktive Mitarbeit in diesen Gremien erforderlich. Die zeitgerechte Durchführung des Arbeitsprogrammes hängt wesentlich von der Anzahl der aktiven Stakeholder ab. Eine nicht ausreichende Bereitschaft birgt das Risiko, dass das Komitee 270 nicht als Expertengremium für dieses breite Aufgabenspektrum angesehen wird, dass es für die zugeteilten europäischen und internationalen Normen sein soll.

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Are you are willing to participate actively in the development or revision of the ÖNORM/ONR: